
Perineurale Injektionstherapie mit Glucose (PIT)
Die periradikuläre Therapie mit Glukose ist ein gezieltes Verfahren zur Behandlung von Schmerzen, die von gereizten oder entzündeten Nervenwurzeln ausgehen.
Die periradikuläre Therapie mit Glukose ist ein gezieltes Verfahren zur Behandlung von Schmerzen, die von gereizten oder entzündeten Nervenwurzeln ausgehen – beispielsweise bei Rücken-, Nacken- oder ausstrahlenden Nervenschmerzen.
Dabei wird eine niedrig konzentrierte Glukoselösung präzise in die Umgebung der betroffenen Nervenwurzel injiziert. Die Glukose wirkt regulierend auf die Nervenfunktion, reduziert neurogene Entzündungsprozesse und beruhigt übererregte Schmerzfasern. Dadurch wird die Weiterleitung von Schmerzimpulsen gedämpft und die Regeneration des Nervengewebes unterstützt.
Im Gegensatz zu klassischen Injektionsverfahren kommt die PRT mit Glukose ohne Kortison und ohne Lokalanästhetika aus und ist daher besonders schonend und gut verträglich. Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen ursächlich zu beeinflussen, die Nervenfunktion zu stabilisieren und die Beweglichkeit nachhaltig zu verbessern.
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